Wie soll ich beim Tauchen am besten atmen?

Zunächst einmal:

  R u h i g  b l e i b e n ,   E n t s p a n n e n ,   N i c h t  v e r k r a m p f e n   


(Verkrampfte Muskulatur  =  Auftrieb  =  mehr Blei  =  schwierigere Tarierung!)

Langsam und ruhig (wie bei einem romantischen Abendspaziergang ...) einatmen

- NICHT bzw. NIE die Luft anhalten! -

sofort wieder ausatmen (ebenfalls ruhig und langsam) - ein paar Sekunden warten - wieder einatmen usw.
Wichtig dabei ist die kleine Pause zwischen dem Aus- und Einatmen.

Falls möglich, sollte man beim Ausatmen eine längere Zeitspanne benötigen als beim Einatmen. Die Pulsfrequenz sowie der gesamte Kreislauf reduzieren sich beim Ausatmen - beim Einatmen passiert das Gegenteil.

Bei der allgemeinen Tauchausbildung sollte den (unbewussten) Emotionen und Ängsten der Schüler individuell Interesse gewidmet und die richtigen Hintergrundinformationen geliefert werden.
Wenn der Taucher einmal weiß, was in seinem Unterbewusstsein vor sich geht, kann er unter Wasser den Reflexen eines Landlebewesens entgegenwirken.
Körper, Verstand und Gefühle bilden eine Einheit, stehen in einer Beziehung zueinander und beeinflussen sich gegenseitig.