Beim Tauchen verliert man besonders stark Körperflüssigkeit.

In warmen und insbesondere in tropischen Regionen ist der Flüssigkeitsverlust übermäßig hoch.
Eine tauchtypische Dehydratation ist vorwiegend die hypotone, d.h. es ist zuviel Natrium / Salz im Verhältnis zum Wasser verlorengegangen, wie es bei starkem Schwitzen der Fall ist.

Starker Verlust von Salz und Wasser zu gleichen Teilen umschreibt die isotone Dehydratation, die oftmals auf Durchfallerkrankungen oder nicht ausreichender Wasser- u. Salzzufuhr zurückzuführen ist. Bei Fieber kann es auch zur hypertonen Dehydratation kommen, d.h. es geht mehr Wasser als Salz verloren.

Dehydratation kann zur Blutdrucksenkung, Bewusstseinsmangel und Schockzuständen führen, teilweise werden Durstgefühle nicht mehr korrekt wahrgenommen.

Gerade in warmen Gebieten sollte man mind. 5 l Flüssigkeit (Kaffee zählt nicht) täglich zu sich nehmen, Taucher den Umständen entsprechend mehr.

Symptome:

              »    Krämpfe
              »    Schock
              »    Bewusstseinstrübungen
              »    Störungen des Zentralnervensystems

 
Prophylaxe:

Auch ohne Durstgefühle auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten. Geeignet sind, Wasser, Mineralgetränke, Säfte, Tee oder Früchte. Nicht geeignet sind Bier, Alkohol oder Kaffee vor dem Tauchen.